Kurzes Update - ALLES NEU

 


In den letzten Monaten hat sich bei uns einiges verändert. Wir waren so beschäftig dass wir die Berichterstattung darüber etwas vernachlässigt hatten.

Das Wichtigste zuerst - der Unimog ist verkauft. 

Während der langen Pandemiezeit und den damit verbundenen sehr eingeschränkten Reisemöglichkeiten hatten wir Zeit uns einem neuen Projekt zu widmen - dem Kauf und Ausbau eines neuen Expeditionsmobils.

Wir liebten den Unimog aber seit längerem haderten wir immer öfters mit den Platzangebot und das nur 1,20 breite Bett bereitete mehr und mehr Unbehagen.

Nach kurzer Marktanalyse mussten wir feststellen dass sich unser Wunsch Fahrzeug nur realisieren lässt wenn wir es selbst aufbauen. Der Gebrauchtmarkt war total unbefriedigend. Nur Weniges entsprach unseren Vorstellungen und das Preis/Leistungsangebot überzeugte so gar nicht. Ein Besuch auf der Messe Adventure Southside im letzten Jahr brachte auch die Gewissheit dass uns eine ausgebaute fertige Kabine oder ein neues Expeditionsmobil viel zu teuer waren. 



Jene Hersteller welche unseren Ansprüchen gerecht wurden befanden sich in Preissegmenten welche sich mit der Grundeinstellung "Es ist nur ein Auto und keine nachhaltige Investition" nicht vereinbaren liess.

Wir wollten ein Fahrzeug dass mehr Komfort und Platz bietet, angenehme Fahreigenschaften mitbringt und gut motorisiert ist. Zusätzlich war es uns wichtig den finanziellen Rahmen so zu wählen dass wir uns das Reisen noch lange leisten können und die Kapitalbindung des Fahrzeuges so gering wie ist.

Im August letzten Jahres fanden wir dann den passenden "neuen, alten"  LKW. Ein Iveco Eurotrakker MP190E35,  Baujahr 2001 aus Militärbestand der Schweizer Armee.



Seither haben wir volles Programm.

Wir suchten einen Aufbauer für die Kabine, planten den Ausbau, recherchierten Material und versuchten uns Knowhow anzueignen um die Fertigstellung so rasch als möglich umzusetzen.

Während wir auf die Typisierung und die Produktion des Aufbaus warteten reisten wir für 3 Monate nach Südamerika und holten den Unimog. Die letzte Etappe von Peru bis Cartagena in Kolumbien war gleichzeitig unsere Abschiedstour. Im Februar diesen Jahres war er nach 7 Jahren Ausland wieder zurück in Österreich. Kurz darauf war er verkauft und wir im Ausbaustress gelandet.

Nach 4 Monaten 7 Tage die Woche zu zweit sind wir nun endlich fertig und es kann wieder losgehen.

Wir freuen uns über eine neue Etappe unserer Weltreise mit dem Iveco, dem Monster wie wir ihn nennen. Der Unimog war uns sehr ans Herz gewachsen und hat in punkto Zuverlässigkeit einiges vorgelegt, wir sind gespannt was uns mit dem Iveco erwartet.