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Malawi

Stand 5/2017

Einreise: 
Wir nahmen die Grenze von Tansania kommend. Immigration und Customs im selben Office. Die Abwicklung war zügig.
Visum für 30 Tage - USD 75,--
Bezahlung in Cash - Malawi Kwatcha oder USD

Für das Fahrzeug ist die Einreise mit Carnet de Passage oder mit Ausstellung eines TIP (Temporary Import Permit) möglich. Wir lösten ein TIP. Die Laufzeit beträgt jedoch nur ein Monat mit Verlängerungsoption. Die Kosten sind für TIP und CdP gleich. Ca. USD 25,-- - USD 50,-- je nach Fahrzeug zahlbar in MKW. Ein Exchange Bureau ist an der Grenze. Mehr dazu hier

Vor dem Verlassen der Grenze wird nochmals alles kontrolliert.

KFZ Versicherung - vorgeschrieben, wir hatten bereits die Comesa Yellow Card. Es hat jedoch niemand kontrolliert.

Strassen und Verkehr:
Das Verkehrsaufkommen ist gering. Aufpassen mussten wir vorallem auf Radfahrer und Fussgänger. Die Strasse entlang des Malawi Sees hat viele Schlaglöcher und ist sehr wellig. Nur die Hauptverbindungen mit Lilongwe sind ok.
Polizeisperren haben wir öfters passiert aber wurden immer durchgewunken. Nur einmal auf der Strasse Lilongwe - Sambia Grenze versuchte ein korrupter Polizist ohne wirklichen Hintergrund Geld zu kassieren. Längere Diskussion und resistentes  Verhalten bewahrten uns davor.

Camping:
Nach unserem langen Ostafrika Aufenthalt erschien uns Malawi als Eldorado für Camper. Entlang des Sees gibt es deutlich mehr Lodges und Campsites als Gäste. Die Preise sind meist in USD angegeben und wir fanden es teuer - USD 10 - 15,-- p. Person.

Geld:
Währung ist der Malawi Kwatcha - MKW
1 USD - ca. 700 MKW

ATMs sind überall zu finden aber viele sind ausser Betrieb oder akzeptieren keine internationalen Karten. Wir konnten auch meist nur max. den Gegenwert von ca. USD 200,-- pro Transaktion beheben. Neben VISA findet sich in grösseren Städten auch Maestro.

Internet und Telefon
SIM Karten kauft man bei kleinen Telefonständen direkt auf der Strasse. Wir nahmen Airtel. 10 GB ca. USD 15,--.

Lebensmittel und Waren:
Für das kleine Land findet sich genügend Supermärkte. In grossen Städten ist Shoprite vertreten. Marktstände am Strassenrand verkaufen saisonales Obst und Gemüse. Am Land ist die Auswahl natürlich eingeschränkt. Während unseres Aufenthaltes gab es vorallem Zwiebel und Tomaten.
In Lilongwe gibt es einige moderne Shoppingcenter.
In Apotheken fanden wir gute Malaria Medikamente und Tests. Auch ein Bilharziose Medikament ist erhältlich.

Treibstoff: 
Dieselpreis ca. USD 1,10 - Benzin etwas teuerer
Tankstellen finden sich nur im Umkreis von grösseren Orten, dazwischen gibt es keine Tankmöglichkeit. Das können schon mal 100 oder mehr Kilometer sein.

Wasser:
Entlang des Sees war das Wasser meist braun und nicht zum Auffüllen unseres Tanks geeignet. Wasserflaschen gibts im Supermarkt.

Werkstätten:
Diesmal nicht gebraucht und somit keine Erfahrungen.

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